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Constructive Project Studio

Herbstsemester 2010 | Stahl und Holz

Eine Raiffeisenbank am Wilden Mann in Kloten

Die Debatte über Nachhaltigkeit ist heute im Bauwesen allgegenwärtig. Praktisch jedes Wettbewerbsprogramm konfrontiert die Architekten mit Labels wie Minergie, Minergie P, ECO oder 2000-Watt Gesellschaft. In unserer gebauten Umwelt − in Gebäuden und Anlagen − steckt viel Energie. Typische Werte dieser sogenannten Grauen Energie liegen für Gebäude zwischen 1500 MJ und 5000 MJ je m2 Geschossfläche respektive zwischen 50 und 150 MJ pro m2 und Jahr und damit in etwa auf dem Niveau der Betriebsenergie von effizienten Bauten, beispielsweise von Minergie P - oder Minergie-Häusern.

 

Der Vergleich macht deutlich, dass die für die Herstellung der Baustoffe, für die eigentliche Erstellung des Gebäudes sowie für den späteren Rückbau und die Entsorgung notwendige Energie keineswegs eine vernachlässigbare Grösse darstellt. Daraus ergibt sich die Anforderung bei der Wahl der Baumaterialien - insbesondere der Tragstruktur – geringes Gewicht und gute Wiederverwertbarkeit in Betracht zu ziehen. Hier sind Holz und Stahl vielversprechende Baustoffe.

 

Uns interessiert eine architektonische Untersuchung dieser neuen Ausgangslage: Wie lassen sich leichte und dadurch Ressourcen schonende Tragstrukturen im durch den Massivbau geprägten Raum unserer Städte einsetzen und welche neuen Bilder und Räumlichkeiten werden somit erzeugt? Was bedeuten die hohen Anforderungen an Schall- und Brandschutz auch in mehrgeschossigen Gebäuden für diese Typologien?

Semesterplakat

Dozierende

Studio 1  | Stahl

Beat Waeber (Leitung)

Ron Edelaar 

Daniel Meyer (Bauing.)

 

Studio 2 | Holz

Marc Loeliger (Leitung)

Alain Roserens 

Matthias Schmidlin (Bauing.)

 

Nachhaltigkeit

Hansruedi Preisig